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Das Labor für
Cytopathologie ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001/ 2000 Die
Leistungsfähigkeit der zytologischen Diagnostik ergibt sich aus Angaben
der Spezifität und Sensitivität. Die Spezifität definiert den
Anteil unauffälliger und damit korrekt erhobener Befunde unter einer
Anzahl gesunder Personen, die Sensitivität den Anteil korrekt
diagnostizierter krankhafter Befunde in der Gruppe der erkrankten
Personen.
Die Spezifität im Labor für Cytopathologie Kloster
Paradiese ist hoch. Für gynäkologisch-zytologische Untersuchungen
werden > 99,5% angegeben. Dieser Wert wird in keinem weiteren medizinischen
Gebiet erreicht. Die Sensitivität liegt (nach internationaler
Literatur) zwischen 50%.und 85%. Sie ist naturgemäß nicht allein
durch die mikroskopische Befundung, sondern ebenso von präparativen
Vorarbeiten, d. h. der Materialentnahme und der Technik des Ausstreichens auf
dem Objektträger bestimmt. Auf der Grundlage enger, von persönlichem
Kontakt und regem Meinungsaustausch bestimmter Zusammenarbeit mit den
Einsendern der Proben erreicht das Labor für Cytopathologie ausweislich
der internen Qualitätskontrollen eine Sensitivität im oberen Bereich
der internationalen Vergleichszahlen. Das Labor für
Cytopathologie Kloster Paradiese ist zertifiziert nach DIN ISO 9001/ 2000. Die
Qualitätssicherung integriert externe und interne Ansätze.
Externe Maßnahmen beinhalten die Teilnahme an
Fortbildungsveranstaltungen und Kongressen im In- und Ausland, das Studium der
Fachliteratur, das Begutachten von Video- oder Präparatesammlungen sowie
das Hinzuziehen von Konsiliaruntersuchungen durch auswärtige
Zytologen. In den Seminarräumen des Klosters finden im
Übrigen Seminare für Zytologen und Zytologische Assistentinnen aus
dem deutschsprachigen Raum statt. International bekannte Zytologen haben
bereits in Soest referiert und praktische, mikroskopische Übungen
angeleitet. Die interne Qualitätssicherung dürfte
grundsätzlich in jedem Labor möglich sein. Auffällige
Präparate sollten zusammen mit allen Mitarbeitern am Diskussionsmikroskop
besprochen werden. Obligatorisch sollte der immer anzufordernde histologische
Befundbericht mit dem zytologischen Befund kritisch verglichen werden.
Qualitätskontrolle erfordert aber auch, bei nicht-optimaler
Präparatequalität, bei unerwarteten Befunden oder Diskrepanzen zu den
klinischen Angaben die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu
suchen.
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